Bewährte Therapie

– die Tübinger Hüftbeugeschiene 28L10

Bei einer Hüftdysplasie sind mit der Tübinger Hüftbeugeschiene nach Prof. Dr. Bernau die besten Voraussetzungen geschaffen, dass das Hüftgelenk Ihres Kindes vollständig und unproblematisch nachreift.

Tübinger Hüftbeugeschiene von Otto Bock.

Tübinger Hüftbeugeschiene


Auf einen Blick

  • bewirkt Nachreifung des kindlichen Hüftgelenks
  • einfache Handhabung
  • schnelle Eingewöhnung
  • Säugling wird nicht über das notwendige Maß hinaus in Bewegungsfreiheit eingeschränkt
  • gute hygienische Eigenschaften

 

Ihr Arzt hat bei Ihrem Baby eine Hüftreifungsstörung (Hüftdysplasie) festgestellt. Das ist kein Grund zur Besorgnis, wenn Ihr Kind in guter orthopädischer Behandlung ist. Mit unserer Tübinger Hüftbeugeschiene nach Prof. Dr. Bernau sind die besten Voraussetzungen geschaffen, dass das Hüftgelenk Ihres Kindes vollständig und unproblematisch nachreift. Sie werden sehen, wie schnell sich Ihr Kind an die Schiene gewöhnt.

Hocksitzstellung zur ungestörten Nachreifung

Die Hüftdysplasie ist die häufigste angeborene Fehlbildung des Skeletts. In Deutschland wird sie bei zwei bis vier Prozent der Säuglinge festgestellt. Seit Einführung der Ultraschalldiagnostik kann sie glücklicherweise bereits unmittelbar nach der Geburt festgestellt werden. Denn eine rechtzeitig behandelte Hüftreifungsstörungen führt fast immer zu einer vollständigen Ausheilung.

Die günstigste Hüfteinstellung ist dabei die so genannte Hocksitzstellung. Es ist dieselbe Stellung, die das Kind vor der Geburt im Mutterleib einnimmt. Sie führt schnellstmöglich zur ungestörten Nachreifung des Hüftgelenks. Dafür wurde die Tübinger Hüftbeugeschiene entwickelt, die sich inzwischen vielfach in der Praxis bewährt hat. Durch die Schiene werden die Hüftgelenke Ihres Babys in einem Winkel von über 90 Grad gebeugt und leicht gespreizt. Auch wenn Ihnen das im ersten Moment ungewohnt erscheint, handelt es sich dabei nur um eine Verlängerung der vorgeburtlichen Phase. So können die Hüften Ihres Babys unter den gleichen, günstigen Bedingungen wie im Mutterleib nachreifen.

Dabei wird Ihr Kind aber nicht über das notwendige Maß hinaus beim natürlichen Strampeln eingeengt. Sie müssen sich somit auch keine Sorgen darüber machen, dass die Schiene dem Rücken Ihres Babys schaden könnte. Durch das spontane Strampeln, bei dem das Kind wechselseitig die langen Rückenstrecker aktiviert, wirkt es der Rückenrundbildung entgegen. Diese Aktivität kennen Sie noch aus der Schwangerschaft.

Ihr Arzt passt die Tübinger Hüftbeugeschiene an und erklärt Ihnen ganz genau den Umgang mit der Orthese. Sie werden schon nach kurzer Zeit im An- und Ablegen der Schiene geübt sein, denn sie brauchen nur den Klettverschluss und die weißen Verschlüssen zu betätigen. Die meisten Kinder gewöhnen sich sehr schnell an die neue Situation, manche erst nach kleinem Protest in den ersten Tagen.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen

Bei den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen überprüft Ihr Arzt in erster Linie die Hüftgelenke sowie den Sitz und die Größe der Hüftbeugeschiene. Er stellt sie dem Wachstum Ihres Kindes entsprechend nach.

Um Ihnen die hygienische Handhabung im Alltag zu erleichtern, haben wird die Schiene aus abwaschbarem Material gefertigt. Sie können auch ganz bequem die Frotteebezüge der Schulterspange entfernen und waschen.

Bitte beachten Sie genau die Anweisungen Ihres Arztes. Weitere Information erfahren Sie über unser Video/DVD.


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