Hilfsaktion „Gib Kindern eine Zukunft“ wird ausgeweitet

Christian Wulff besucht Opfer der Erdbeben-Katastrophe.

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff und Professor Hans Georg Näder während des Empfangs in Peking.

Die Hilfsaktion „Gib Kindern eine Zukunft“ der Otto Bock Stiftung unterstützt Mädchen und Jungen, die Opfer der Erdbeben-Katastrophe in der chinesischen Region Sichuan geworden sind. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff hat im Rahmen eines Empfangs zum Tag der Deutschen Einheit in der deutschen Botschaft in Peking 45 Minuten lang mit einigen dieser Kinder gesprochen.

„Ich wünsche mir, dass wir uns in zwei oder drei Jahren wiedersehen. Ich bin gespannt, wie es euch dann geht“, verabschiedete sich Wulff von den Kindern. Ihnen mussten wegen ihrer schweren Verletzungen Arme oder Beine amputiert werden. Manche blieben tagelang verschüttet, bevor Rettungskräfte sie befreien konnten, und sind noch immer traumatisiert. Sie erhalten nun Prothesen und Rollstühle. Professor Hans Georg Näder, Geschäftsführender Gesellschafter der Firmengruppe Otto Bock, sicherte zu, dass seine Stiftung auch in Zukunft die Kinder unterstützen wird. Wachstumsbedingt werden die Hilfsmittel immer wieder neu anzupassen sein.

Die Otto Bock Stiftung kooperiert vor Ort mit dem Roten Kreuz China, um im Land schnell und effektiv helfen zu können. Das weitere Vorgehen wurde während der Paralympics im September vereinbart. Dabei wurde die Zahl der zu unterstützenden Kinder in einem ersten Schritt von 6 auf 26 erhöht. Professor Hans Georg Näder hatte bei dieser Gelegenheit mit den ersten sechs Kindern gesprochen, die in Peking versorgt werden konnten, und prominenten Besuch mitgebracht: Katarina Witt. Die erfolgreichste Eiskunstläuferin aller Zeiten hat gegen Ende ihrer aktiven Laufbahn eine eigene Stiftung gegründet, die neben weiteren Projekten ebenfalls diese Hilfsaktion für die Erdbebenopfer unterstützt. Mehr zur Initiative „Gib Kindern eine Zukunft“ unter www.stiftung.ottobock.com im Internet.