Um die Fortbildung fachübergreifend zu fördern, gründete Dr. Max Näder 1987 die firmenunabhängige Otto Bock Stiftung. Ihre Symposien wie zum Beispiel über Ganganalyse und CAD/CAM-Systeme fanden internationale Anerkennung.

Die Erweiterung der Stiftungssatzung um „Tätigkeiten im mildtätigen Bereich“ ermöglichte im Sommer 2002 eine schnelle Hilfe, als die Jahrhundertflut im Osten Deutschlands große Zerstörung und viel Leid anrichtete. Prof. Hans Georg Näder und seine Frau Antje mobilisierten das gesamte Unternehmensnetzwerk für eine schnelle Hilfe. Sie baten Geschäftspartner, Kunden und Niederlassungen von Otto Bock auf der ganzen Welt um Hilfe für die Spendenaktion „Hoffnung geben – Hoffnung leben“. Vor Ort organisierten die Mitarbeiter von Otto Bock mit viel Elan und Engagement ein großes Spendenfest, das dann von der ganzen Stadt unterstützt wurde. In kürzester Zeit kamen rund 500.000 Euro für Flutopfer zusammen.
Weil soziale Verantwortung eines Weltunternehmens nicht an Landesgrenzen endet, bringt sich Otto Bock auch in internationale Hilfsprojekte ein. Seit vielen Jahren unterstützen wir die Stiftung „Kinder von Tschernobyl”, die sich der Früherkennung und Behandlung von strahlenbedingten Krebserkrankungen widmet. Um die medizinische Versorgung von Kindern mit Fehlbildungen zu verbessern, half Otto Bock, im ukrainischen Kowel eine Orthopädie-Werkstatt einzurichten.
Nur wenige Tage nach der Tsunami-Katastrophe Weihnachten 2004 startete die „Hilfe für Khao Lak“ in Thailand. Die schnelle Umsetzung der Projekte durch Otto Bock South East Asia war vorbildlich und konzentriert sich seit dem Frühsommer 2005 auf die Menschen in Banda Aceh in Indonesien.
Die Aktion „Kinder von Beslan“ organisierte 2004/2005 finanzielle und medizinische Hilfe für schwerstverletzte Opfer der Geiselnahme einer ganzen Schule. Vier Kinder wurden nach Göttingen geflogen und in der dortigen Universitätsklinik operiert und therapiert.


Weil soziale Verantwortung eines Weltunternehmens nicht an Landesgrenzen endet, bringt sich Otto Bock auch in internationale Hilfsprojekte ein. Das jüngste ist „Kinder in Not – Hilfe für Haiti“. Am 12. Januar 2010 hat dort ein schweres Erdbeben die Infrastruktur komplett zerstört, Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen eingeschlossen. Schwere Verletzungen an Armen und Beinen haben zu Amputationen gezwungen, deren Zahl noch heute nicht genau zu bestimmen ist. Fest steht, dass viele Kinder davon betroffen sind.

Um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen, reichen Soforthilfen in Einzelfällen nicht aus. Kinder brauchen wachstumsbedingt mindestens alle 6 Monate eine orthopädietechnische Betreuung, um ihre Prothesen anzupassen und nötigenfalls auszutauschen.
Aber seit dem Erdbeben ist auch die einzige Orthopädie-Werkstatt, die es in Haiti gab, nicht mehr nutzbar. Eine einzige würde ohnehin nicht ausreichen. Im Fokus der Otto Bock Stiftung steht, die Ausbildung von Orthopädie-Technikern im Land zu fördern.

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