Hans Sprenger ist seit 2002 unterschenkelamputiert. Wenn er sich nicht gerade um Haus und Garten kümmert, geht er mit seiner Frau auf Reisen.




Hans Sprenger ist seit 2002 unterschenkelamputiert. Er akzeptierte seine Amputation damals relativ schnell. Das lag vor allem daran, dass er im Krankenhaus immer über die nächsten Schritte aufgeklärt wurde. „Wenn ich tatsächlich einmal etwas nicht verstehen konnte, habe ich nachgefragt. Wenn man versteht, was mit einem passiert, kann man sich besser auf die nächsten Schritte vorbereiten“, sagt Hans Sprenger heute. „Ganz wichtig ist natürlich auch, dass man in dieser Zeit Unterstützung hat. Man braucht dann jemanden, der einem sagt, dass man es schaffen wird. Meine Frau, Kinder und Enkelkinder haben mir damals sehr geholfen.“
Hans Sprenger war 63 Jahre alt, als er bei Reparaturen an seinem Haus von der Leiter fiel – mit dem rechten Bein direkt auf die Kante seines Spatens. Nach zehn Tagen im Krankenhaus erfuhr er, dass zwei seiner Zehen amputiert werden müssten. Doch das war nur die erste Amputation. Aufgrund der mangelnden Wundheilung folgten in den nächsten zwei Wochen noch zwei weitere Amputationen. Die letzte erfolgte ca. 15 cm unter dem Knie.
Heute arbeitet Hans Sprenger viel an seinem Haus und im Garten. Doch er unternimmt auch häufig Reisen mit seiner Frau. „In Deutschland gibt es noch viel für uns zu entdecken.“ So bereist Hans Sprenger mit seiner Frau deutsche Städte oder macht Wochenendtouren z.B. in den Harz. „Als nächstes möchten wir gerne die Mecklenburger Seenplatte besuchen. In den neuen Bundesländern gibt es schließlich noch viel zu sehen und zu erkunden, wir haben ja lange darauf warten müssen.“
Hans Sprenger wurde als Unterschenkelamputierter mit einem Prothesenfuß, Adaptern und Verbindungselementen zum Prothesenschaft individuell versorgt.
Da er ein sehr aktiver Mensch ist, wurde für seine Versorgung speziell als Prothesenfuß der C-Walk gewählt. Durch den C-Walk wird Hans Sprenger ein komfortables Gehen bei Steigungen und auf unebenem Gelände gestattet. Die Stoßabfederung bei Fersenauftritt und physiologisches Abrollen, auch bei wechselnden Gehgeschwindigkeiten, ermöglichen ihm einen harmonischen, dynamischen Bewegungsablauf, der zur Entlastung des erhaltenen Beins aktiv beiträgt.
