Leidenschaft Jagd
Familienvater Peter Wendling ist ein Mann, der seine Zeit gerne an der frischen Luft verbringt. Seine Leidenschaft ist die Jagd. Das hört man sofort, wenn er mit großer Geduld, Begeisterung und Kenntnis auch einem Laien die Unterschiede zwischen einer Treibund einer Drückjagd erklärt. Ihm macht es nichts aus, in der Jagdsaison bei Wind und Wetter in aller Herrgottsfrühe aufzustehen und manchmal viele Stunden im Hochsitz zu verbringen.
Daran hat auch sein Unfall im Jahre 2000 nichts geändert. Am 23. Oktober verlor Peter Wendling seinen rechten Unterarm in einer Häckselmaschine. Im April 2001 bekam Peter Wendling seine erste Prothese. Der studierte Ökotrophologe ist als Koch und Ausbilder in der JVA Bielefeld-Brackwede tätig. Dort arbeitet er für ein Programm, das sich zum Ziel gesetzt hat, Strafgefangene in Ausbildungs- und Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln, um die Wiedereingliederung zu erleichtern und das Risiko künftiger Straftaten zu vermindern.
Immer aktiv
Peter Wendling ist ein sehr aktiver Mann. Neben seinem Hobby, der Jagd, betreibt er eine Hundezucht. Die ist mit seiner ersten Leidenschaft eng verbunden, denn Peter Wendling züchtet die Rasse Deutsch-Langhaar. Dieser Hund ist ein ausgesprochener Jagdhund und braucht dementsprechend viel Bewegung. Und die kommt bei Peter Wendling ganz sicher nicht zu kurz.Besonders viel hat Peter Wendling im Winter zu tun.
Er lebt mit seiner Familie in einer alten Mühle, die komplett mit Holz geheizt wird. Doch Familie Wendling lässt sich das Holz nicht in fertigen Scheiten liefern. Das Holz wird geschlagen und dann von Peter Wendling im eigenen Garten zu passenden Feuerscheiten gehackt. Grade für diese Arbeiten eignet sich der robuste Hook, den er trägt, ausgezeichnet. Abends, nach getaner Arbeit, kann er dann in seine wohlig geheizte alte Mühle einkehren und sich dort mit seiner Frau und seinen drei Söhnen einen gemütlichen Abend machen – um am nächsten Morgen früh mit seinen Hunden auf die Jagd zu gehen.