01.01.2015

Masterplan Bötzow Berlin 2019 steht

Prof. Hans Georg Näder manifestiert Verständnis vom „Familienunternehmen 4.0“

Das 24.000 m² große Areal der ehemaligen Bötzow-Brauerei liegt im Herzen Berlins. Nach zwanzigjährigem Schlaf entwickelt nun David Chipperfield Architects Bötzow Berlin als starken, öffentlichen Ort. Prof. Hans Georg Näder, Inhaber und Geschäftsführer des Medizintechnikunternehmens Ottobock, erwarb das Gelände 2010. Der engagierte Bauherr denkt seitdem nicht nur an einen neuen Innovationsstandort für sein Unternehmen, sondern will darüber hinaus auch Attraktionen für die Kiezbewohner, Berliner und Gäste aus aller Welt schaffen. Neben der Revitalisierung des Denkmals entstehen drei Neubauten. Näder investiert langfristig bis zu 250 Millionen Euro. Das Ottobock Future Lab, eine Brauerei mit Biergarten, Lebensmittelmanufakturen, Restaurants, ein Schwimmclub, ein Boutiquehotel mit Reha-Lofts und eine Galerie sollen für Lebendigkeit auf Bötzow sorgen. Nun legen die Architekten ihren Masterplan vor, der bis 2019 umgesetzt wird. Mit den neuen Plänen für Bötzow Berlin manifestiert Prof. Hans Georg Näder sein Verständnis vom „Familienunternehmen 4.0“.

Das städtebauliche Konzept
Zentrale Idee des Masterplans ist es, das Areal Bötzow Berlin nahe dem Alexanderplatz wieder zur Stadt hin zu öffnen und eine neue Durchlässigkeit zu schaffen. Aktuell liegt das Grundstück weit zurückgesetzt und ist schwer zugänglich an der Prenzlauer Allee. Drei geplante Neubauten sichern diese Öffnung und geben dem Gelände eine landschaftliche Struktur, die für räumliche Aufenthaltsqualitäten sorgt. Wie zu historischen Zeiten führt wieder ein Zugang von der Ecke Prenzlauer Allee / Saarbrücker Straße auf das Gelände. Zudem gibt es zwei weitere Eingänge von der Saarbrücker Straße und der Prenzlauer Allee. Eine Tiefgarage bietet Platz für 200 Autos. Durch die Anordnung der drei Volumen entstehen zwei Orte, die zentral für die weitere Entwicklung sind: Zur Stadt hin präsentiert sich das Grundstück mit einem großzügigen Biergarten, lädt zum Verweilen ein und zieht mit seiner Durchwegung Passanten auf Bötzow. Als Zentrum offenbart sich ein repräsentativer, städtischer Platz, der durch die neuen Bauten gefasst wird. Durch die natürliche Topografie erhält diese Raumfolge von der Straße über den Park zum Platz ihre anmutige und einladende Wirkung. Alle Gebäude werden vom Platz aus erschlossen, der so zum lebendigen Mittelpunkt Bötzow Berlins wird.

Ottobock auf Bötzow
Das Medizintechnikunternehmen bekommt mit dem sog. „Ottobock Future Lab“ auf Bötzow seinen zweiten Standort in Berlin. Hier wird Ottobock Schnittstellen zur Kreativszene der Hauptstadt bilden und seine digitale Zukunft ausbauen. Mit strategischen Unternehmensbereichen, dem „Open Innovation Space“, einem „Mobility Concept Store“, dem „MedicalCare Center“ und einem Boutiquehotel mit Reha-Lofts wird Ottobock zur zentralen Adresse auf Bötzow. Dafür werden in einem ersten Bauabschnitt die Altbauten der Brauerei denkmalgerecht saniert. Den Anfang macht der Open Innovation Space, der Ende dieses Jahres in den Altbauten an der Saarbrücker Straße einzieht. Erster Mieter ist das Fab Lab Berlin, ein kreatives Drehkreuz für die Berliner Maker-Szene zu der Hard- und Softwareentwickler, Designer, Künstler, Ingenieure und Erfinder zählen. Fertiggestellt werden alle Ottobock Bereiche bis 2017. Auch Ottobock wird zur Zwischennutzung mit den Bereichen MedicalCare und Mobility Solutions (Produktfeld Rollstühle) Räume auf Bötzow beziehen, um Gäste und Patienten zu empfangen.

Weitere Informationen:
Karsten Ley
Leitung Unternehmenskommunikation

Otto Bock HealthCare GmbH, Max-Näder-Str. 15, 37115 Duderstadt
Telefon: (05527) 848-3036, Fax: (05527) 848-3360
E-Mail: presse@ottobock.de
Internet: www.ottobock-gruppe.de