Teamsport

Mannschaftssport ist ein Gemeinschaftserlebnis und hat damit neben der Fitness eine starke soziale Komponente. Niemand gewinnt oder verliert alleine. Leistung wird im Zusammenspiel erzielt. Wer seine Fähigkeiten trainiert und in das Team einbringt, fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl und erfährt Wertschätzung. Damit verbunden ist die Erwartung der Gruppe, dass jeder sich an gemeinsame Termine und Absprachen hält. Diese Verpflichtung kann gerade für den Einsteiger eine große Hilfe sein, den Sport kontinuierlich in sein Leben zu integrieren.

In vielen Mannschaftssportarten spielen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Auch das lohnt sich auszuprobieren, bevor die Entscheidung fällt, welche Sportart und welches Team am besten geeignet ist. Auf dieser Seite findest du eine Auswahl an unterschiedlichen Teamsportarten, durch die du dir einen ersten Überblick verschaffen kannst. Für weitere Informationen zur Sportart und dem Angebot in deiner Umgebung solltest du deinen nationalen Behindertensportverband kontaktieren.

Welche Sportart eignet sich für mich?

Rollstuhlbasketball

Basketball zählt zu den populärsten Rollstuhlsportarten weltweit und wird mittlerweile in zahlreichen Vereinen angeboten. Rollstuhlbasketball ist eine spektakuläre Sportart: schnell, akrobatisch, leidenschaftlich und inklusiv: in vielen Teams sind auch nichtbehinderte Spieler auf dem Platz und gehen im Rollstuhl auf Korbjagd.

Rollstuhlrugby

Rollstuhlrugby ist ein actionreicher, spannender Sport für Personen mit Einschränkungen an mindestens drei Gliedmaßen. Dazu zählen überwiegend Menschen mit Querschnittlähmungen, anderen Lähmungen, Amputationen und Spastiken. Viele Sportvereine bieten Rollstuhlrugby an, da es weltweit eine beliebte Rollstuhlsportart ist.

Elektrorollstuhlsport

Auch für Nutzer von Elektrorollstühlen gibt es diverse Möglichkeiten, Sport zu treiben. Die populärsten Mannschaftssportarten sind E-Ball, E-Rolli-Fußball und Powerchair-Hockey. Fahrtechnisches Können mit dem Rollstuhl, faszinierende Arten der Ballführung mit dem Schläger oder dem Rollstuhl sowie die Umsetzung von taktischen Spielzügen machen die Attraktivität der Elektrorollstuhlsportarten aus.

Sitzvolleyball

Sitzvolleyball ist ein dynamisches Spiel, bei dem zwei Sechsermannschaften an einem 1,15 Meter hohen Netz spielen. Die Techniken sind identisch mit denen im Volleyball mit dem einzigen Unterschied, dass der Rumpf beim Spielen des Balls Kontakt zum Boden haben muss. Sitzvolleyball eignet sich besonders für Sportler mit Beinbehinderung, da im Sitzen gespielt wird. Die Fortbewegung erfolgt mit Hilfe von Armen und Beinen, zur Unterstützung sind allerdings keinerlei Hilfsmittel erlaubt.

Fußball

Im Fußball gibt es verschiedene Spielformen für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Für blinde und sehbehinderte Menschen wird Fußball 5-a-side angeboten, Menschen mit zerebralen Bewegungsstörungen spielen Football 7-a-side, wobei jeweils mit fünf oder sieben Spieler pro Mannschaft gespielt wird. Für Menschen mit einer Amputation oder Dysmelie etabliert sich weltweit der Amputiertenfußball. Feldspieler spielen mit Metallkrücken auf einem Bein, der Torwart spielt mit beiden Beinen, aber nur mit einem Arm. Dadurch entsteht ein schnelles, spannendes und faszinierendes Spiel, das die Spieler und Zuschauer in seinen Bann zieht. Diese Art des Behindertenfußballs wird unter kleinen Anpassungen nach den üblichen Fußballregeln gespielt.



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